Am Sonntag fanden bei sommerlichen Temperaturen die Westfälischen Meisterschaften der Masters in Lage statt. Die 13 Athleten des LC Paderborn sammelten zwölf Titel, neun weitere Podestplätze und 14 Normen für die Deutschen Meisterschaften am dritten Wochenende im Juli in Mönchengladbach.
Zweit Titel sammelte Silke Byner (W50) über 100m (13,18 sec.) und 200m (27,68 sec.). „Im Vergleich zur letzten Sommersaison konnte ich meine Leistungen nochmal toppen. Ich schaue jetzt Richtung Deutsche Meisterschaft und glaube, dass da noch mehr gehen könnte,“ sagt sie im Anschluss.
Gleich drei Siege holte ihre Teamkollegin Kerstin Geers (W55). Sie war über alle Sprintstrecken (100m in 14,19 sec., 200m in 29,35 sec. und 400m in 71,29 sec.) nicht zu schlagen.
Jutta Bergener (W55) lief über 100m (14,82 sec.) und 200m (30,94 sec.) auf Platz 3 und hat damit ihre DM-Normen bestätigt.
Katrin Osmani (W45) erwischte über 100m einen unglücklichen Start, den sie mit einem guten 200m-Lauf (33,02 sec.) in ein positives Erlebnis umwandelte.
Michael Mauch (M45) ersprintete zwei neue Bestleistungen über 100 m (13,17 sec.) und 200 m (27,73 sec.), wobei er die DM-Norm nur knapp verpasste.
Herbert Brand holte sich zwei Titel in der Altersklasse (M70). „Im Stabhochsprung sind 2,40 m wirklich okay, nachdem ich insbesondere hier einen großen Trainingsrückstand hatte“, sagt er. „Hochsprung 1,32 m ist ein befriedigend, aber mit dem Sieg bin ich zufrieden.“
Zurück auf der Bahn ist Michael Krusemark (M60).
„Mit dem Wiedereinstieg bin ich absolut zufrieden.“ Platz 1 über 400m in 62,77 sec. und Platz 2 über 800m in 2:24,47 min. bedeutet 2x Norm für die Deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach und gleichzeitig vordere Plätze in der Bestenliste.
Jürgen Menze (M60) lief über 200 m 29,82 sec. und über 400 m DM-Norm in 68,48 sec..
Kai Kronig (M30) siegte über 100m in 11,68 sec. und lieferte sich über 200m (23,66 sec.) ein Duell mit seinem Trainingskollegen Ruwen Scheer (23,41 sec.).
Keinen guten Tag erwischte Timm Funke (M50) im Stabhochsprung (3,40 m). „Beim Einspringen war alles super. Ich habe mich sehr gut gefühlt, aber dann zweimal bei 3,60 m gerissen. Ich weiß nicht warum.“ Trotzdem bedeuteten 3,40 m Platz eins. Im Diskuswurf flog die Scheibe auf 34,17 m zu Platz 3.
Otmar Schulz (M60), Sieger im Stabhochsprung mit 3,10m, fasste den Tag für alle Masters-Athleten zusammen: „Es war warm und schwül, aber wir haben unser Bestes gegeben.




