Beeindruckend war der Höhenflug von Luka Dmitrovic beim Stabhochsprung der männlichen U20. Nach dem dritten Platz bei den Männern konnte er sich diesmal den Titel holen. „Luka ist etwas schwer in den Wettkampf gekommen“, sagt seine Trainerin Susanne Müller-Krusemark. „Die 4,60 m im ersten Versuch waren die Bestätigung seiner PB und der U20-DM-Norm. An diesem Wochenende haben die 4,70 m noch nicht geklappt. Doch die Sprünge zeigen, dass da Luft nach oben ist.“
Seinen zweiten Westfalentitel innerhalb einer Woche erlief Fiete Timm (MU18) über 1500 m. Im schnellsten Zeitlauf blieb die Uhr für ihn bei 4:00,36 min stehen. Damit bestätigte er seine DM-Norm und kann sich nun auf die Deutschen Meisterschaften der U20 in drei Wochen vorbereiten. Tom-Leon Bens wurde Dritter bei den Männern mit 3:56,61min.
Die dritte U20-DM-Norm sprintete Kimberly Ogbuanu über 200m. Die U18-Athletin lief im Vorlauf 25,62s und steigerte sich im Finale auf 24,97s. Trainer Thomas Prange ist damit sehr zufrieden. „Kimberly hatte nur wenig Vorbereitung auf die 200m. Es war erst ihr zweites Rennen über diese Distanz. Da sind Norm und der zweite Platz super“, freute er sich.
Die Mehrkampf-Gruppe um Wladimir Diesendorf war mit einem großen Aufgebot in Dortmund. Der meiste Jubel brach nach den 4x200m-Staffeln aus. Deline Keller, Alina Fischer, Kezia Scharon Misch und Ida Pauline Göke liefen in der Altersklasse U18 mit 1:50,06min auf Platz drei. Danach folgten die Männern mit Jonas Burgmann, Joel Hinze, Maximilian Koldaev und Thoralf Lemke, die mit 1:33,41min ebenfalls aufs Podest (Platz drei) liefen. Darüber hinaus sicherte sich Jonas Burgmann im Kugelstoßen der Männer Platz zwei mit einer Bestweite von 14,40 m. Thoralf Lemke, Ida Pauline Göke, Deline Keller und Maximilian Koldaev zeigten ebenfalls über 60m, 60m Hürden und 200m gute Leistungen und erreichten hier die Finalläufe.
Am Samstag zeigte Gustaf Fiege (M14) sein Talent im Weitsprung und sprang im letzten Versuch 5,31m und damit auf Platz zwei in seiner Konkurrenz.
Über die 1500m konnten sich Lynn Holtmann (4:57,03min, PB) und Henrike Henkenmeier (4:59,02min) im schnelleren Zeitlauf Platz zwei und drei in der Altersklasse U18 sichern und mussten sich nur Mareen Jasper (4:56,88min) von der Brillux Münster geschlagen geben. Am Sonntag trat Henrike dann auf der Langstrecke über 3000m an und sicherte sich mit 11:08,35min einen dritten Platz in der Altersklasse U18.
Nele Weike trat bei den Frauen über die 3000m an. „Am Anfang habe ich mich nicht wohl gefühlt. Doch die Zeit nach 1000 Metern war ok und dann lief es besser“, erzählte sie im Anschluss. Dass sie auf den letzten 200m noch Tempo zulegen und Sarah Schäperklaus (MCM Menden) abfangen konnte, sicherte ihr den Sprung auf Platz drei mit 9:47,80min.
Über 2000m holte Pauline Sophie Loleit in der Altersklasse W15 ebenfalls Platz drei. Sie übernahm zu Beginn die Führungsarbeit im Rennen. 400m vor Schluss kam die Attacke, der sie nicht ganz folgen konnte und mit 7:02,66min ins Ziel kam.




