Freitag, 19. April 2024

Medaillen-Regen für die Masters bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften

In der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle wurden die diesjährigen Deutschen Leichtathletik Hallenmeisterschaften der Masters-Athleten ausgetragen. Aus Reihen des LC-Paderborn konnten sich einige Athleten im Vorfeld qualifizieren und traten sehr erfolgreich an.

Die Masters-Frauen freuen sich über eine erfolgreiche Deutsche Meisterschaft. Sabine Arns ging in der Altersklasse W55 über 60m Hürden bereits mit der besten Meldezeit an den Start. Im Finale verbesserte sie sich um 17 Hundertstel auf 10,34 Sekunden und sicherte sich damit verdientermaßen die Goldmedaille. Eine Silbermedaille gab es für Michaela Zwiener über 60m Hürden in der W50-Altersklasse. Dank des Sparrings mit Trainingspartnerin Arns verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung auf 10,78 Sekunden. In einem starken Teilnehmerfeld über 60 Meter qualifizierten sich Silke Byner und Michael Zwiener jeweils mit persönlichen Bestzeiten für den Final-Lauf. Diese konnten sie in einem spannenden Endlauf-Rennen nochmals toppen. Dabei gewann Silke Byner die Bronzemedaille mit 8,46 Sekunden; Michaela Zwiener belegte den 5. Rang mit 8,83 Sekunden. Auch im 200m-Finale zeigten die Sprinterinnen ihre Top-Form. Mit 28.76 Sekunden und persönlicher Bestzeit verpasste Silke Byner knapp um 2 Zehntel das Siegertreppchen und belegte den 4. Rang. Michaela Zwiener lief mit 29.09 Sekunden über die Ziellinie und platzierte sich damit auf Rang 5. Ihre Sprintkollegin Kerstin Geers beendete den Finallauf mit 30,94 Sekunden und landete auf Rang 9. Jutta Bergener musste ihren Finallauf über 200 m in der W55 leider verletzungsbedingt aufgeben.

Ausreichend Grund zur Freude war zum Abschluss des Wettkampfes die Goldmedaille für die Sprint-Damen Byner, Zwiener, Arns und Geers in der 4x200m Staffel der W50. Erst im Februar hatte das Staffel-Quartett erfolgreich den Deutschen Staffelrekord über 4x200m in Bielefeld geknackt; jetzt holten sie sich auch den Titel der Deutschen Meisterinnen in 2.01,57 Minuten.

Aber auch die Männer des LC standen den Frauen in nichts nach: Timm Funke sprang mit dem Stab in der Altersklasse M45 auf den Silber-Rang. 3,70 Meter konnte er meistern und auch die nächste Höhe war drin. Der Traum von den 4 Metern rückt näher. M60-Athlet und LC-Masters-Trainer Gerd Westphal sicherte sich die Bronze-Medaille im Weitsprung. Die Weite von 5,14 Meter aus dem 2. Versuch konnte er leider nicht mehr verbessern, da er auf weitere Versuche wegen einer Verletzung verzichten musste. Otmar Schulz startete im Stabhochsprung der M60 und konnte mit übersprungenen 3,10 Meter Platz 4 erkämpfen. Zu Bronze fehlte nur knapp die nächste Höhe.