Montag, 26. Februar 2024

Westfälische Meisterschaften Tag 2 & 3

Weber mit erneuter Norm, Olaf und Henry Bernemann mit Titelgewinn und Länderkampf-Nominierung

Das zweite Meisterschaftswochenende der FLVW-Titelkämpfe knüpfte für den LC dort an, wo das erste aufgehört hatte, denn auch hier gab es zahlreiche Bestleistungen und Titel für LC-Athleten und -Athletinnen. Laut FLVW gingen an diesem Wochenende mehr als 800 Teilnehmer*innen aus über 100 Vereinen erneut in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund am Start.   

Theresa Weber (U20) bewies auch an diesem Meisterschaftswochenende einmal mehr ihre Klasse. Über die 1500 Meter musste sie sich in 4:50,95 zwar mehr als knapp Nina Bergerfurth (LSF Münster) geschlagen geben, löste mit dieser Zeit jedoch eine weitere Norm für die Deutschen Meisterschaften der U20 (24.+25. Februar – Dortmund). Auf gleicher Stecke lief Elias Loleit in der U18-Konkurrenz zu Bronze in einer Zeit von 4:26,39 Minuten. Olaf Bernemann (U18) war am Sonntag im Hochsprung erneut zu Höhenflügen auflegt. Er stelle seine persönliche Bestleistung von 1,82 Metern ein und sicherte sich mit dieser Höhe nicht nur den Titel des Westfalenmeister, sondern auch eine Einladung zum FLVW-Länderkampf.

Das Wurfteam von Trainer André Meyer war mit Tristan Stork und Henry Bernemann in der MJU18 im Kugelstoßen am Start. Beide Athleten sind im ersten Jahr U18 und stoßen erst seit diesem Jahr mit der 5kg schweren Kugel. Von Beginn an setzten sich beide in Medaillenreichweite fest. Stork eröffnete mit persönlicher Bestweite von 12,37 Metern, welche auch nach sechs Versuchen Bestand hatte und einen großartigen 4. Platz bedeutete. Henry, der seinen ersten Wettkampf mit 5kg erlebte, glänzte in Versuch fünf und sechs mit 12,88 Metern (PB) und 12,86 Metern. Nach dem Titelgewinn im Sommer (M15) holte er mit dieser Weite nun auch den Westfalenmeistertitel in der U18. Der Sieg bedeutete außerdem die Nominierung zum Länderkampf am 09.03.24 in Belgien.

Für Franziska Stüker (U18) gab es über die zwei Hallenrundbahnen an diesem Meisterschaftswochenende einen tollen dritten Platz mit neuer persönlicher Bestezeit von 61,12sec. Für einen weiteren Podestplatz sorgen Niko Eck, Maximilian Koldaev, Luka Dmitrovic und Michel Drewes mit der 4x200m-Staffel. 1:43,10 Minuten bedeuteten für das Quartett Silber.

U16-Athleten und -Athletinnen zeigen sich ebenfalls stark  Drewes und Henkemeier mit Titelgewinn

Und auch an diesem Wochenende war auf Nachwuchs-Laufass Henrike Henkemeier Verlass. Die Schülerin stürmte über die 2000 Meter der W14 fulminant zum Titelgewinn. In einer super Zeit von 7:02,90 Minuten und mit über 25 Sekunden Abstand lief sie der Konkurrenz davon. Auf Rang zwei landete Lynn Holtmann ebenfalls in einer super Zeit von 7:28,51 Minuten. Auch Naemi Minz war auf dieser Strecke am Start. Für die bedeuteten 7:51,44 Minuten Platz fünf. Für einen weiteren Titel auf dem LC-Konto sorgte Mattis Drewes im Hochsprung der M14 mit übersprungenen 1,58 Metern. Über die 60m-Hürden (10,39sec) gab es für den Athleten aus der Gruppe von Wladimir Diesendorf außerdem Rang sechs und im Weitsprung (4,80m) Rang fünf.

Luca Fraune holte in neuer persönlicher Bestzeit von 10:11,67min über 3000m der M15 Bronze in einem spannenden Rennen. Nachdem er zwischenzeitlich auf Platz sechs zurückgefallen war, kam er in der Schlussphase stark auf und hätte bei seiner Aufholjagd um ein Haar noch den 800m-Sieger Gabriel Niklas eingefangen. Es fehlten am Ende lediglich 1,43 Sekunden zu Silber. „Luca hat an beiden Wochenenden mit zwei dritten Plätzen für eine positive Überraschung gesorgt. Es freut mich sehr für Luca, dass er für seinen Fleiß belohnt wird,“ resümiert Trainer Christian Scharf. 

Bronze gab es für die wohl jüngste LC-Starterin im Hürdensprint in der Altersklasse W14 – Carina Stüker. Mit Bestzeit im Vorlauf (9,68sec) stürmte sie ins Finale und landete dort mit einer weiteren Top-Zeit von 9,79 sec. hinter den starken Wattenscheider-Starterinnen Nele Weindorf (1.) und Samary Davies (2.) auf einem tollen 3. Platz. Im 4x200m-Staffelwettbewerb der U16 gingen rund 20 Staffeln an den Start. Julia Matheja, Carina Stüker, Kathalin Link und Saskia Köring liefen in der starken Konkurrenz zu einem soliden Platz acht in einer Zeit von 1:57,45 Minuten. Über ein gelungenes Kugelstoß-Finale konnte sich Saskia Köring (W15) freuen. 9,91 Meter bedeuteten für sie Platz sechs.

Kezia Scharon Misch (W14) lief in 10,18 Sekunden zu Platz zehn über die 60m-Hürden. Im Weitsprung der W 14 gab es für Ida Pauline Göke (4,37m) und Carina Stüker (4,32m) Platz neun und zehn.

 

Weitere Top-Ten-Platzierungen:

Thoralf Lemke (M) – 4. 200m: 22,62 (PB)

Samuel Vorderwülbecke (M) – 10. 1500m: 4:10,78min (PB)

Charlotte Kiesner (F) – 7. 200m: 26,72sec

Lea Weike (F) – 6. 1500m: 4:40,64min (PB)

Nele Weike (F) – 8. 1500m: 4:42,45min

Suri Leonie Stirnberg, Jana Hoffmann, Nele Weike (F) – 4. 3x800m: 7:35,37min

Paula Renner (F) – 5. Hochsprung: 1,57m, 7. Weitsprung – 5,23m

Jonathan Gebauer (U20) – 1500m: 4:06,45min

Gesa Lutze (U20) – 4. 60m: 8,04sec

Gesine Wiegers (U20) – 4. 1500m: 5:02,87min

Maximilian Koldaev (U18) – 5. Hochsprung: 1,70m

Franziska Stüker (U18) – 8. 200m: 27,28sec

Tristan Stork (U18) – 4. Kugelstoßen: 12,37m (PB)

Jessica Drieson, Kimberly Ogbuanu, Franziska Stüker, Line Mari Müller (U18) – 6. 4x200m: 1:48,66min

 

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