Kreissportbund Paderborn: Unterstützung für Sport-Arbeitsgemeinschaften in Ganztagsschulen und Kintertageseinrichtungen
Kreis Paderborn. Insgesamt 31 Vereine haben vom Kreissportbund einen Scheck über jeweils 1.000 Euro erhalten. Mit diesem Geld werden Sport-Arbeitsgemeinschaften in Ganztagsschulen und Kindertageseinrichtungen und inklusive Sportangebote gefördert. Landrat Manfred Müller und Kreissportbund-Präsident Diethelm Krause überreichten im Paderborner Kreishaus jetzt die entsprechenden Urkunden.
„Kinder und Jugendliche finden in Vereinen Orientierung und Halt“, sagte Landrat Manfred Müller. Sie setzten den virtuellen Welten von Internet und sozialen Medien ganz reale Erlebnisse und sportliche Erfolge entgegen. Dafür spreche er ihnen seine „sportliche Anerkennung“ aus. Gesundheitsförderung, gelungene Integration und Inklusion sowie erfolgreiche Jugendarbeit seien das Markenzeichen von Sportvereinen. Ihre Arbeit sei ein Gewinn für die Gesellschaft. „Wir hier im Kreis Paderborn können uns glücklich schätzen, dass Sie uns alle in Bewegung bringen“, so der Landrat.
Auch KSB-Präsident Krause dankte den Vertretern: „Wir sind stolz, dass es hier so viele aktive Vereine gibt.“ Das Geld kommt vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen und wird unter dem Titel „1.000 mal 1.000“ vergeben. Der Landessportbund fördert 1.000 Vereine mit jeweils 1.000 Euro. Zusätzlich werden 250.000 Euro an Vereine vergeben, die inklusiven Sport anbieten.
Im Kreis Paderborn werden sieben inklusive Sportvereine gefördert, darunter auch der Turnverein 1875 Paderborn. Der Verein bietet 17 verschiedenen Sportarten an, darunter auch das Klettern. In einem Kindergarten wird im Oktober eine Kletterwoche angeboten. „Klettern fördert Koordination, Kraft und Ausdauer. Man kann beim Klettern keine Fehler machen“, sagt Gabi von Wrede vom TV 1875. Klettern lernen die Kinder an der vereinseigenen Kletterwand.
Auch Sandra Schmitz freut sich über den Förderbescheid. Sie ist Mitglied im Sportverein Atteln 21 und bietet das Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) in der Attelner Kita an. „Erst ab sechs Jahren kann man das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Mit den Kleinen machen wir halt diese Variante“, sagt Schmitz. Einen Samstag lang wird dann balanciert, geworfen und gelaufen. Vorher kommen die Sportler des Vereins in den Kindergarten und trainieren mit dem Nachwuchs.
Der SC Borchen bringt das Rope Skipping an die Grundschule in Nordborchen. Die AG ist eine Alternative zum Schwimmunterricht. Neben den Grundtechniken lernen die Kinder auch eine Choreographie. Sport der anderen Art gibt es an der Almeschule in Wewer. Der SK Blauer Springer Paderborn bietet dort eine Schach-AG an. „Insbesondere die Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern werden verbessert, räumliches-, systematisches und logisches Denken wird entwickelt und sogar das Sprach- und Leseverständnis wird positiv beeinflusst“, heißt es im Antrag. Die 17-jährige Carolin Gatzke leitet die AG. Sie spielt in der zweiten Frauenbundesliga. 
Gefördert werden außerdem: Ahorn Sport- und Freizeitclub Paderborn, Alevitischer Kultur, Sozial und Sport- verein Paderborn, BV Bad Lippspringe, BSV 1921 Fürstenberg, DJK Graf Sporck Delbrück, FC Westerloh-Lippling, Hövelhofer Tennisclub Blau-Weiß, LC Paderborn, Paderborner Squash-Club, Reit- und Fahrverein Schwaney, SC Blau-Weiß Ostenland, SC Grün-Weiß Paderborn, SC Paderborn 07, SC Viktoria Neuenbeken, Sportfreunde DJK Mastbruch, SV Blau-Weiß Benhausen, SV Blau-Weiß Etteln, SV DJK Blau-Weiß Kleinenberg, SV Heide Paderborn, SV Sudhagen, Tennisclub Rot-Weiß Haaren, Tennis-Club Schloß Neuhaus, Tricity 2001, TSV Tudorf, TuRa Elsen, TV 1875 Paderborn, TV Jahn Bad-Lippspringe und der Volleyball-Regionalkader Paderborn
Text: Neue Westfälische




