Mittwoch, 04. März 2026

Viermal Sprintgold für Paderborn

Es waren die Meisterschaften der jungen wilden. In den Altersklassen U20 und U18 kamen die Athleten des LC Paderborns mit ganzen fünf Goldmedaillen zurück. Drei dieser Medaillen wurden in den 60 Meter Sprints gesammelt.

thorwesten

Noel Thorwesten bewies einmal mehr seine herausragende Form und gewann die 60 Meter in unglaublichen 6,91 Sekunden.

Für die Athleten von Sprinttrainer Thomas Prange waren es souveräne Meisterschaften. Janina Kölsch konnte nur zwei Tage nach der Rückkehr aus dem Trainingslager auf Teneriffa auf der 60 Meter Strecke überzeugen und sich in guten 7,50 Sekunden Rang zwei, hinter der Wattenscheiderin Anne Christina Haak (7,46sec), sichern. Ina Thimm erreichte mit 7,84 Sekunden den vierten Platz. Auch Chantal Butzek befand sich im besagten Trainingslager und konnte trotzdem ihrer Favoritenrolle über die 60 Meter der weiblichen U20 gerecht werden. Mit starken 7,47 Sekunden ließ die junge Athletin die Konkurrenz hinter sich und sicherte sich Gold. Den Titel des Westfalenmeisters trägt nun auch Nachwuchstalent Noel Thorwesten. Er sprintete im Finale der männlichen U20 allen davon und gewann mit neuer persönlicher Bestleistung von 6,91 Sekunden. Mit dieser Zeit unterbietet Thorwesten sogar die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen Ende Februar in Leipzig. Einen weiteren Sprinttitel über diese Strecke sammelte Estelle Potthast in der weiblichen U18. Sie hatte in einem spannenden Sprintduell mit Eva Marie Nies (LG Kindeslsberg Kreuztal) die Nase vorne und gewann mit 7,80 Sekunden.

Karen Schiwon wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann die 60 Meter Hürden deutlich mit 9,00 Sekunden.

Karen Schiwon wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann die 60 Meter Hürden deutlich mit 9,00 Sekunden.

Ebenfalls über die 60 Meter, jedoch mit ein paar Hürden im weg, konnte Karen Schiwon den Titel der Westfalenmeisterin einfahren. Sie sicherte sich den mit glatten 9,00 Sekunden. Im Vorlauf konnte sie bereits 8,99 Sekunden bieten und qualifizierte sich damit für die Deutschen Hallenmeisterschaften der U20 an selbigem Ort. Des Weiteren gehört auch Dreispringerin Senta Borlisch zu den jungen Titeljägern. Sie konnte sich mit einem Satz von 11,19 Metern in die Grube den Titel sichern.
Eine weitere Medaille konnte auch Mittelstreckenspezialistin Kea Wagemann verbuchen. Mit einer Zeit von 4:57,99 Minuten über die 1500 Meter gewann die junge Läuferin von Trainer Tim Rabe Bronze.

Hochspringer Nils Kapeller konnte sich erneut den Westfalenmeistertitel sicher und übersprang an diesem Wettkampftag dafür 2,05 Meter.

Trotz krankheitsbedingter Schwächung im Training konnte Nils Kappeller den Hochsprung mit übersprungenen 2,05 Metern für sich entscheiden.

Trotz krankheitsbedingter Schwächung im Training konnte Nils Kappeller den Hochsprung mit übersprungenen 2,05 Metern für sich entscheiden.

Für Mehrkämpfer Marvin Gregor gab es an diesem Tag direkt zweimal den Silberrang. Zunächst lief er über die 60 Meter Hürden mit 8,64 Sekunden auf Rang zwei, danach folgte dann ein Höhenflug im Stabhochsprung. Hier reichten dann übersprungene 4,70 Meter ebenfalls für Silber. Vereinskollege Florian Baum musste sich über die Hürdendistanz mit dem Holzrang in 8,84 Sekunden zufriedengeben. Andre Karasch konnte im Weitsprung mit 6,53 Metern ebenfalls Platz vier verbuchen. Mit gesprungenen 5,47 Metern erreichte auch Stefanie Ebbers im Weitsprung der Frauen Platz vier.

Weitere gute Leistungen erbrachten Julius Uelschen, Jan Erik Wagemann, Jonas Simon, Amelie Schröer, Kirsten Liening-Ewert, Enie Schwenke, Vincent Rhese, Jordan Forrest, Marcel Holz, Nico Austerschmidt, Niklas Dierkes, Frederik Traub, Doménique Gürth und Marie Trepczyk.

von: Ines Wäntig (text) und Thomas Finke (Bild)

weitere Fotos von Thomas Finke unter:

https://www.facebook.com/media/set/…