
v. l. Inna Weit, Verena Sailer, Rebekka Haase, Tatjana Pinto und Yasmin Kwadwo Staffel WM 2014 Bahamas (Foto: NW)
Nassau/Paderborn. Inna Weit hat arbeitsreiche Wochen an attraktiven Orten hinter sich. Zunächst hatte die Sprinterin vom LC Paderborn mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband ein Trainingslager in Florida absolviert. Dann war die 25-Jährige am Wochenende bei der Staffel-Weltmeisterschaft auf den Bahamas im Einsatz. Mit Erfolg: Zusammen mit Tatjana Pinto (Münster), Yasmin Kwadwo und Verena Sailer (beide Mannheim) gab es bei der Premiere dieser Titelkämpfe über 4 x 100 Meter einen beachtlichen sechsten Platz.
Zudem hatte das DLV-Quartett im Vorlauf erstklassige 42,92 Sekunden auf die blaue Bahn des Nassauer Thomas-A.-Robinson-Stadions gezaubert. „So gut sind wir noch nie in einem ersten Wettkampf gewesen“, strahlte Weit. Beim ersten Staffel-Rennen des vergangenen Jahres hatten Weit und Co. bei den „Penn Relays“ in Philadelphia lediglich 43,68 Sekunden erzielt. Und selbst bei der „großen“ WM 2013 in Moskau war die deutsche Staffel in identischer Besetzung als Vierte nur zwei Hundertstel schneller als in Nassau gewesen. Für Thomas Prange kam die Topleistung bei der Staffel-WM nicht überraschend. „Nach den Eindrücken vom Trainingslager hätte ich gedacht, dass die Mädels sogar noch etwas schneller laufen. Aber bei den Wechseln gibt’s noch Luft“, urteilt der Sprinttrainer vom LC Paderborn. Im A-Finale standen für die deutsche Sprintstaffel beim souveränen Sieg der USA (41,88 Sekunden) „nur“ 43,38 Sekunden zu Buche. „Da hat uns leider das Quäntchen Glück bei der Bahnauslosung gefehlt“, sagt Weit angesichts der Tatsache, dass ihre Staffel auf der ungünstigen Innenbahn laufen musste. Doch als zweitbeste europäische Staffel – nur Großbritannien (42,75) war schneller – gab das DLV-Quartett auf der Karibik-Insel schon mal eine Visitenkarte für die im August anstehende Europameisterschaft in Zürich ab.




