Drei erste Plätze gingen auf das Konto von zwei etatmäßigen Mehrkämpfern. Die Paderborner U20-Athleten Marvin Gregor und Andre Karasch hatten in Dortmund insgesamt sechs Einzelstarts in Angriff genommen. Karasch versuchte sein Glück hierbei im Kugelstoßen und Diskuswurf – und holte zwei Mal Gold. Im Speerwerfen gewann das LC-Ass mit 57,68 Metern vor seinem Teamkollegen Marvin Gregor, der mit 56,62 Meter eine neue persönliche Bestmarke aufstellte.
Marvin Gregor war derweil in Bernhausen eine persönliche Bestleistung gelungen. Und auch bei den westfälischen Titelkämpfen in Dortmund stellte der LC-Neuzugang seine aktuelle Topform unter Beweis. So holte Gregor mit 4,60 Metern Gold im Stabhochsprung. Und neben Speerwurf-Silber gab’s für das Nachwuchs-Ass aus Isselhorst auch noch Bronze über 110 Meter Hürden (14,94 Sekunden). „Der Junge hat was drauf“, staunt Wladimir Diesendorf, der sich zudem über eine Topleistung von Mehrkämpfer Julien Gehring freute. Der stellte im Vorlauf über 110 Meter Hürden in 15,38 Sekunden eine persönliche Bestzeit auf, um anschließend im Finale auf einem guten vierten Platz zu landen.
Zwei Goldmedaillen und eine Silberne heimste Maximilian Maciejewski bei den U18-Junioren für den LC Paderborn ein. Nach seiner 100-Meter-Bestzeit im Vorlauf (11,02 Sekunden) gewann er auch das A-Finale (11,16). Im Dreisprung war Maciejewski mit 13,62 Metern ebenfalls der Beste. Im Weitsprungwettbewerb, den er aufgrund des 100-Meter-Finales zwischendurch unterbrechen musste, gab’s mit 6,54 Metern Silber. „Ich traue ihm in dieser Saison noch eine 10,90 über 100 Meter und Weitsprung-Resultate über sieben Meter zu“, prognostiziert LC-Coach Thomas Prange.
Sein Trainerkollege Bernhard Bensch konnte sich unterdessen einmal mehr über eine glänzende Vorstellung von Chantal Butzek freuen. Die Paderbornerin erreichte als einzige Athletin des Jahrgangs 1997 das 100-Meter-Finale der U18-Juniorinnen. Dort holte Butzek mit der persönlichen Bestmarke von 12,27 Sekunden Bronze.
Quelle: nw-new.de






