Freitag, 19. April 2019

NRW Meisterschaften mit Überraschungseffekt

Sprint-Asse vom LC Paderborn überzeugen auch ohne Butzek, Okparaebo und Thorwesten in Leverkusen. Katharina Grompe mit starkem Comeback auf Rang zwei.

Den wohl größten Grund zur Freude hatte an diesem Wochenende Katharina Grompe. Sie durfte über ein Sonderstartrecht des Verbands an den NRW Meisterschaften teilnehmen und wusste zu überzeugen. Nach vier langen verletzungsreichen Jahren lief die gebürtige Dortmunderin im 60 Meter Vorlauf am Sonntag 7,40 Sekunden. Im Finallauf konnte sie erneut überzeugen und lief in 7,42 Sekunden hinter Johanna Marie Bechthold (TV Wattenscheid 01 7,40sec) ins Ziel. Grompe resümierte nach dem Lauf: „Es war ein gutes Gefühl im ersten Rennen so nah an meine Bestzeit zu laufen und für mich ein Statement zu setzen. Thomas, Kathi und die Trainingsgruppe standen von Tag eins hinter mir – das unterstützt ungemein“. Auf dem Bronzerang landete Janina Kölsch in 7,53 Sekunden. Im Zwischenlauf lief sie zur Saisonbestzeit von 7,51 Sekunden. „Ich habe am Freitag mein zweites Staatsexamen bestanden und konnte jetzt einfach den Kopf ausschalten und frei laufen. Jetzt heißt es die nächsten zwei Wochen im Training nochmal alles rausholen, um in Leipzig fit zu sein“ so die angehende Lehrerin.

Ein weiteres Mal Silber gab es überraschend für die 4×200 Meter Staffel der Männer. Leider liefen Hendrik Lohmer, Lorenz Gamm, Tarek Petzel und Florian Rieker mit 1:30,33 Minuten knapp an der geforderten Norm für die Deutschen Meisterschaften vorbei. U20 Athletin Franziska Keuper lief souverän ins Finale und landete mir einer guten Zeit von 7,85 Sekunden auf Rang fünf. Trotz Verletzungsproblemen ging Alina Kuß an den Start. Der Versuch die DM-Norm für Leipzig, trotz zwei Wochen Trainingsrückstand, zu sprinten scheiterte leider. So blieben für Kuß am Ende Rang sieben über 60 Meter (7,80sec) und Rang 10 über 200 Meter (25,15sec). Auch Ina Thimm verpasste mit 24,94 Sekunden und Rang sieben über 200 Meter die Norm für Leipzig.

Lorenz Gamm erreichte Platz sechs über die 400 Meter der Männer (50,14sec). Ebenfalls Platz sechs gab es für Sebastian Stellte (U18) im Finale der 60-Meter-Hürden (8,78sec). Im Speerwurf reichten 30,38 Meter zu Rang fünf für Tilo Niggemeyer. Kiara Nahen (wU18) landete mit einer Zeit von 4:54,19 Minuten auf Rang sieben der 1500 Meter. Über eine neue Bestzeit und Rang sechs im 4×200 Meter Rennen der weiblichen U20 konnten sich Luzie Probst, Franziska Keuper, Nicole Rodehutscords und Vanessa Golownitsch freuen.

Des Weiteren haben erfolgreich teilgenommen: Emma Kulig (Platz 11 Speerwurf wU20), Hannah Lohmann (Platz 12 Speerwurf wU20), Luzie Probst (PB 60mH), Kea Wagemann (Platz 10 400m wU20), Pascal Reuter (PB 60m), Fynn Niklas Liem, Anna Semler, Nicole Rodehutscord, Edda Helene Reis, Charlotte Esken, Kirsten Liening Ewert (PB 60m), Marlene Funke und Lauryn Siebert.

Janina Kölsch und Katharina Grompe
v.l. Vanessa Golownitsch, Franziska Keuper, Luzie Probst und Nicole Rodehutscords