Sonntag, 26. September 2021

Sportmodellregion Paderborn startet

Direkt nach dem Pfingstfest, am Dienstag, 25. Mai, dürfen Kreis und Stadt Paderborn das Modellprojekt für Öffnungen im Sport beginnen. Dies teilte das zuständige Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen der Kreis- und Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Voraussetzung ist allerdings, dass die 7-Tage-Inzidenz im Kreisgebiet nach den Zahlen des Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) weiterhin stabil unter 100 bleiben. Ab Dienstag ist daher der Besuch von ausgewählten Sportstätten wie dem Ahorn-Sportpark und Schwimmbädern in Kreis und Stadt Paderborn wieder möglich.  Wichtig hierbei ist zu beachten, dass der Zutritt zu den Sportstätten nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen kann und dass nicht alle Sportstätten sofort am Dienstag öffnen können oder auch nur Teilbereiche der Sportstätten geöffnet werden. Genaue Informationen sind unter www.sportmodellregion.de im Internet zu finden. Hier sind auch die Kontaktdaten aller teilnehmenden Sportstätten hinterlegt. Aus Gründen des Infektionsschutzes liegen die zulässigen Besucherzahlen für eine Sportstätte weit unter dem, was im Normalbetrieb zulässig wäre, daher können Wartezeiten nicht ausgeschlossen werden. Interessierte  Sportler*Innen sollten sich in jedem Fall vor Besuch einer Sportstätte informieren. Außerdem sind hier auch alle Informationen zu der geplanten Laufveranstaltung in Salzkotten am 6. Juni zu finden.

Aktuell steht fest, dass am Dienstag der Ahorn-Sportpark mit einem ausgewählten Angebot öffnen wird. Alle Sportangebote in der Ahorn-Sportpark-Halle werden während der Laufzeit der Sportmodellregion über die Sportvereine organisiert und durchgeführt. Es ist unter anderem möglich, über den Ahorn Sport- und Freizeit-Club Paderborn e. V. Badmintoncourts und über das Ahorn-Squash Squashcourts zu buchen. Außerdem öffnen die Schwimmoper und das Hallenbad in Delbrück. Auch die Sporthalle Mühlenschule in Hövelhof öffnet für ausgewählten Vereinssport ab Dienstag. Andere Hallen- und Freibäder werden schrittweise folgen, teilweise abhängig vom Wetter und technischen Voraussetzungen.

Für den Zutritt zu einer Sportstätte sind entweder ein Antigen-Schnelltest von einer offiziellen Teststelle, ein Nachweis über einen beaufsichtigten Antigen-Selbsttest (Beschäftigtentestung) oder ein PCR-Test, die jeweils nicht älter als 48 Stunden sind die Voraussetzung. Möglich ist auch die Vorlage eines Nachweises darüber, dass man vollständig genesen oder geimpft ist. Dies gilt ebenfalls für Kinder ab Schuleintritt. Bei den Sportstätten erfolgt ein digitaler Check-in mit der luca App. Im Ausnahmefall kann das Einchecken vor Ort analog erfolgen. Außerdem erfolgt beim Einlass in die Sportstätte die Abfrage der Postleitzahl des Wohnortes zur Unterstützung der Begleitforschung des Projektes durch das RWI Leibniz-Institut. Das Modellprojekt ist für mindestens vier Wochen geplant, vorausgesetzt, die 7-Tage-Inzidenz nach den Zahlen des LZG bleibt stabil unter 100.

„Unser Ziel ist es mit der Sportmodellregion Paderborn wirksame Konzepte und Handlungsanweisungen für Öffnungen im Sport zu erproben, die auch von anderen Kreisen und Kommunen für die Öffnungen ihrer Sportbereiche genutzt werden können“, erklärten Landrat Christoph Rüther und Bürgermeister Michael Dreier. Es gelte jetzt, wichtige
Erkenntnisse im Umgang mit Lockerungen im Sportbereich zu gewinnen.