Freitag, 19. Juli 2019

Staffelgold in Duisburg

Bei (v.l.) Laura Keuper, Anna Semmler, Nicole Rodehutscord und Franziska Keuper war die Freude über Gold groß!

Am vergangenen Wochenende (21.-23.06.) fanden die NRW-Jugendmeisterschaften im Rahmen der Ruhr Games im Sportpark Wedau in Duisburg statt. Der LC war mit 24 Athleten in den Altersklassen U16 bis U20 vertreten und konnte einige Podestplätze und Top-8-Platzierungen verzeichnen.

Allen voran die 4×100 Meter Staffel der weiblichen Jugend U20 mit Anna Semler, Nicole Rodehutscord, Laura Keuper und Franziska Keuper – mit einer Zeit von 48,30 Sekunden sicherten sie sich den Titel.

Über eine silberne Medaille und damit den Vizemeistertitel konnte sich Kea Wagemann über die 400 Meter Hürden der U20 freuen. Mit Saisonbestzeit von 65,69 Sekunden verpasste sie nur knapp die geforderte Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm (26.-28.07.). Franziska Keuper zeigte im 100-Meter-Finale der U20 einmal mehr ihre tolle Form – mit 12,39 Sekunden ersprintete sie Rang drei und freute sich über die Bronzemedaille, nachdem sie sich am Vortag über die 200 Meter mit 25,85 Sekunden und Rang vier hatte zufrieden geben müssen. Eine starke Bestzeit lieferte Nicole Rodehutscord im selben 100 Meter Finale, in dem sie nach 12,45 Sekunden nur knapp hinter ihrer Trainingskollegin als vierte das Ziel erreichte. Mit dieser Zeit verpasste Rodehutscord die Norm für die Jugend-DM nur um fünf Hundertstel.

Finn Julius MüllerFür Finn Julius Müller waren seine zwei Wettkampftage ein voller Erfolg. Als einer der jüngsten Athleten des LC an diesem Wochenende hatte er am Freitag einen erfolgreichen Meisterschaftsauftakt – er erreichte mit 11,36 Metern die drittbeste Weite im Kugelstoßen im Feld der M14 und sicherte sich so die Bronzemedaille. Am Samstag ließ er eine Bestleistung von 39,06 Metern im Speerwurf folgen, mit der er in starkem Feld den vierten Platz belegte.

 

Für den U20-Athleten Michael Spehr gab es ebenfalls Grund zur Freude über eine deutliche Bestleistung über die 110 Meter Hürden. Im Vorlauf sicherte sich Spehr mit 15,67 Sekunden einen Platz im Finale, in dem er leider an einer Hürde hängenblieb, sodass er auf Rang sieben landete.

Die beiden U18-Athletinnen Elisa Rustemeier und Vanessa Golownitsch standen über die 200 Meter am Start. Für Rustemeier bedeuteten 25,85 Sekunden Saisonbestzeit und eine nur knapp verpasste Norm für die Jugend-DM. Golownitsch steigerte sich auf starke 25,92 Sekunden – ihr erstes Rennen unter 26 Sekunden. Über die 100 Meter zeigte sie mit 12,80 Sekunden eine ebenfalls starke Leistung nur knapp über ihrer Bestzeit.

Die weibliche Jugend U18 stellte eine 4×100-Meter-Staffel, die mit Pia-Laetitia Lehmann, Vanessa Golownitsch, Elisa Rustemeier und Chantal Volmari in 49,73 Sekunden zu Platz fünf sprintete. Im 100-Meter-Finale der männlichen Jugend U20 konnte Janis Zwiener sich mit 11,25 Sekunden Platz sieben erlaufen und seine starke Vorlaufzeit (11,23 Sekunden) bestätigen, die ebenfalls nur knapp über der geforderten Norm für die Jugend-DM liegt.

Mehrkampf-Ass Simon Büthe wusste in der U18 sowohl im Weitsprung mit 6,29 Meter und Rang vier, als auch über die 110 Meter Hürden zu überzeugen, wo er in 15,46 Sekunden auf den fünften Platz lief. Im selben Finale stand sein Trainingskollege Sebastian Stelte, der mit 15,64 Sekunden den siebten Platz belegen konnte. Ebenfalls über die 110 Meter Hürden war Robin Binger gestartet, der im Vorlauf nach 16,49 Sekunden das Ziel erreichte. Im Bereich Wurf konnte Filip Frenzel mit 13,90 Metern im Kugelstoßen und 37,50 Metern im Diskuswurf gleich zwei Mal den fünften Platz in der U20 belegen. Ebenfalls auf den 5. Platz kam Paul Meier (U18) im Speerwurf mit einer Weite von 46,27m.

Über die 1500 Meter waren Kiara Nahen (U18) und Malin Bokel (U20) am Start und belegten mit 4:48,29 Minuten und 5:00,06 Minuten jeweils den fünften Platz in ihrer Altersklasse. Jonathan Gebauer (M14) belegte über 800m mit einer Zeit von 2:16,62min einen hervorragenden 8. Platz. Über die 100 Meter Hürden der U20 kam Luzie Probst mit Saisonbestzeit von 16,86 Sekunden als zehnte ins Ziel. Für Ella Lapsien gab es in der W14 über die 80 Meter Hürden mit einer guten Zeit von 12,89 Sekunden den zwölften Platz. Ebenfalls in der W14 unterwegs war Katie Czok über die 100 Meter, die mit einer Zeit von 13,27 Sekunden ins Ziel spintete. Charlotte Esken belegte über 1500m mit 5:03,77 min den 13. Platz.